Micha.Sonnenallee
Am kürzeren Ende der Sonnenallee dreht ABV Horkefeld seine Runde, um im Grenzgebiet für Ordnung zu sorgen. Die fünf Jungs aus der Gegend, Micha, sein Freund Mario, Appel, Brötchen und Wuschel nehmen ihn und seine ständigen Ausweiskontrollen nicht so ernst, wie er es sich wünscht. Für sie sind ganz andere Dinge wichtig. Woher kriegt man coole Jeans, wie kommt man an eine originalverschweißte Stones-Scheibe und was kommt auf einen zu, wenn man zur Armee muss, weil man schließlich studieren will. Und Micha denkt vorallem an Miriam Sommer, das schönste Mädchen der Welt.
ABV Horkefeld "konfisziert", als ihm die Jungs wiedermal in die Fänge geraten, eine Kasette mit dem Verbotenen Lied Moscow, um es sich zu überspielen und seinen Kollegen zur Tanzveranstaltung vorzuführen. Währenddessen findet Michas Mutter einen Westpass und macht einen gewagten Ausreiseplan. Ihr reicht es nicht, dass Halbruder Heinz aus dem nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet für sie Westwäsche schmuggelt und ihr Mann Horst den Parteiantrag abweist, den der neue Freund seiner Tochter macht.
Inzwischen ist der Tag gekommen, an dem die Einwilligung zum Armeedienst unterschrieben werden muss. Micha unterschreibt, schämt sich vor Mario, der heldenhaft verweigert für seine systemkonforme Feigheit und erlebt gleich die nächste Niederlage: In Brötchens Disco ist ein Westberliner drauf und dran, Miriam um den Finger zu wickeln, wäre da nicht Horkefeld, der den aufdringlichen Eindringling auffordert, seinen Ford Taunus aus dem Sichtfeld zu fahren. Als Mario wieder einmal über die Stränge schlägt, weil er glaubt, nichts mehr verlieren zu können, nimmt Micha die Schuld auf sich und erklärt sich bereit, wie Miriam einen selbstkritischen Vortrag zu halten. Miriam will ihm eine Spezialsortevon Kuss zeigen, Micha ist im siebten Himmel. Auf dem Schwarzmarkt gelingt es Wuschel seine Stones-Platte ein paar Minuten in den Händen zu halten: aber sie kostet 250 Mark. Mario trifft die Existentialistin Sabrina, die ihm eine Nachhilfestunden zum Thema "Sich frei machen" gibt.
Als Michas Familie endlich einen Telefonanschluss bekommt, ist es Miriam, die zuerst anruft. Sabrina gibt eine Party mit Drogen aus der Drogerie. Inzwischen wird Horkefeld der als Schallplattenunterhalter eine Polizeifeier musikalisch gestaltet, wegen des verbotenen Liedes Moscow degradiert. Bei Sabrinas Party pinkeln Micha und Mario aus dem Fenster über die Grenze, Micha wartet auf Miriam, die als Alkoholikerkind nicht viel für Exzesse übrig hat und trotz Liebe ihre Zukunft im Westen sieht. Micha verspricht, ihr seine sämtlichen Tagebücher zu lesen zu geben, ohne jemals welche geschrieben zu haben. Seine Mutter macht sich mit dem Westpass auf den Weg, kehrt jedoch aus Liebe um. Heinz stolpert über Wuschel und gibt ihm das nötige Kleingeld, um nicht wegen Körperverletzung nach Sibirien deportiert zu werden, das bedeutet für Wuschel: die original verschweißte Stones-Platte ist in Reichweite. Heinz, der immer Angst vor dem DDR-Asbest hatte und dne Ostberlinern einen frühen Krebstod prophezeite, stirbt selbst an Krebs. Zur Beerdigung kann Michas Mutter doch noch in den Westen reisen. Inzwischen hat sich Mario wieder für die Armee entschlossen, während Micha seine Zusage zurücknimmt. Wuschel wird von Horkefeld angeschossen, weil er auf Anruf nicht stehen bleibt, seine Platte schützt ihn vor dem Tod, geht aber zu Bruch. Horkefeld kehrt ab jetzt die Straße.
Und das Happy End?
Eine neue Stones-Platte und ein Liebesbrief für Micha.

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